DNS-Server BIND 9 als Ersatz für den Windows DNS-ServerTeil 2 - Grundlegende Einstellungen

Teil 1 - Grundlagen

Autor: Daniel Neumann, MCSEboard.de

Zur Installation benötigt man die Installationsdateien, welche unter  www.isc.org erhältlich sind.

Nachdem man die Installationsdateien heruntergeladen hat, entpackt man die Datei und führt die Datei „BINDInstall.exe“ aus. Nach der Installation sollte unter den Diensten „ISC BIND“ mit aufgeführt sein. An dieser Stelle empfehle ich, das Startkonto des Dienstes auf „Lokales System“ zu setzen. Der Account, welcher bei der Installation erstellt wurde, hat nicht alle nötigen Rechte, um den BIND DNS-Server optimal ausführen zu können.

Das Hauptarbeitsverzeichnis des DNS-Servers befindet sich nun unter: C:\WINDOWS\system32\dns

Unter Windows 2000 steht dort ein WINNT statt WINDOWS.

In diesem Hauptverzeichnis existieren zwei Unterverzeichnisse: einmal \bin in dem sich die eigentlichen Programmdateien befinden und \etc, in dem sich die Konfigurationsdateien befinden. Da das Verzeichnis \etc am wichtigsten ist, werde ich mich jetzt mit diesem und den nachher darin befindlichen Konfigurationsdateien befassen.

Hinweis: die folgenden Konfigurationsdateien sind reine Textdateien, die mit jedem Editor erstellt und bearbeitet werden können. Achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise des jeweiligen Dateinamens.

named.conf
Die Datei „named.conf“ ist die eigentliche Konfigurationsdatei von BIND, hier werden Einstellungen für den DNS-Server und für die Zonen eingetragen.

named.root
In der Datei „named.root“ sind die Internet-Rootserver eingetragen.
Die Datei kann von folgendem Server heruntergeladen werden:  ftp://ftp.internic.net/domain/named.root

named.pid
Mit dieser Datei wird dem BIND DNS-Server unter Windows eine Prozess ID zu gewiesen.

rndc.conf
Dies ist die Datei, die später für die Steuerung des BIND DNS-Servers im laufenden Betrieb auf dem lokalen Server erforderlich ist.

 

© MCSEboard.de, Daniel Neumann

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