Grundlegende DFS-R Überwachung mit Hausmitteln

Autor: olc, MCSEboard.de

 

In diesem HowTo sollen einige Anregungen gegeben werden, wie eine Überwachung von DFS-R mit „Hausmitteln“ realisiert werden kann. Das bedeutet, daß keine zentrale Überwachungslösung eingesetzt wird, sondern die Programme oder Möglichkeiten genutzt werden, die das Betriebssystem schon mitbringt oder die problemlos nachinstalliert werden können. Es wird dabei jedoch keine umfassende Anleitung oder vollständige Scripts gegeben – vielmehr geht es nur um Beispiele, die dann je nach Anforderung und Kenntnisstand ggf. im eigenen Umfeld angepaßt, erweitert und vervollständigt werden müssen. Daher gehen die Maßnahmen nicht in die Tiefe, sondern zeigen grundsätzliche Möglichkeiten. Es ist also wie immer keine vollständige Programm- oder Möglichkeiten-Liste zu erwarten.

Basis der DFS-R Systeme in diesem HowTo sind Windows Server 2003 R2 Systeme, jedoch können im Grunde alle Möglichkeiten auch unter Windows Server 2008 angewendet werden. Letzterer bringt sogar einige Zusatzkomponenten wie z.B. den Server Performance Advisor [1] schon von Hause aus mit. Da die Server als englische Systeme installiert wurden, sind die Bezeichnungen und Screenshots in englischer Sprache.

Es werden Grundkenntnisse in Bezug auf DFS-R vorausgesetzt. Interessierte können sich den ersten und zweiten Teil des DFS-R HowTos anschauen, um sich diese (falls notwendig) anzueignen [2, 3]. Weiterhin wird davon ausgegangen, daß bei der Einrichtung der Überwachung die benötigten Berechtigungen vorhanden sind. Ggf. muß hier selbständig eine entsprechende Delegierung bzw. Anpassung innerhalb der DFS-R Umgebung erfolgen.