Definitionen
Autor: Thomas Kuberek, MCSEboard.de
Da innerhalb des Lizenzforums bei
Quelle: Produktnutzungsrechte Juli 2006 (verbindlich für alle Volumenlizenzen)
Instanz
Sie erstellen eine „Instanz“ einer Software, indem Sie die Setup- oder Installationsprozedur der Software ausführen. Sie erstellen außerdem eine Softwareinstanz, indem Sie eine vorhandene Instanz duplizieren. Verweise auf Software schließen „Instanzen“ der Software ein.
Ausführen einer Instanz
Sie „führen eine Instanz“ einer Software „aus“, indem Sie sie in den Arbeitsspeicher laden und eine oder mehrere ihrer Anweisungen ausführen. Sobald sie ausgeführt wird, wird eine Instanz so lange als ausgeführt betrachtet (unabhängig davon, ob ihre Anweisungen weiterhin ausgeführt werden oder nicht), bis sie aus dem Arbeitsspeicher entfernt wird.
Betriebssystemumgebung
Bei einer „Betriebssystemumgebung“ handelt es sich um eine Instanz eines Betriebssystems und ggf. Instanzen von Anwendungen, die für die Ausführung unter der entsprechenden Betriebssysteminstanz konfiguriert sind. Es gibt zwei Typen von Betriebssystemumgebungen: physikalische und virtuelle. Eine physikalische Betriebssystemumgebung ist für die direkte Ausführung auf einem physikalischen Hardwaresystem konfiguriert. Eine virtuelle Betriebssystemumgebung ist für die Ausführung auf einem virtuellen (oder anderweitig emulierten) Hardwaresystem konfiguriert. Ein physikalisches Hardwaresystem kann über eines oder beide der folgenden Elemente verfügen:
i. eine physikalische Betriebssystemumgebung
ii. eine oder mehrere virtuelle Betriebssystemumgebungen
Server
Bei einem Server handelt es sich um ein physikalisches Hardwaresystem, das fähig ist, Serversoftware auszuführen. Eine Hardwarepartition oder ein Blade wird als separates physikalisches Hardwaresystem betrachtet.
Zuweisen einer Lizenz
Zuweisen einer Lizenz bedeutet einfach, die entsprechende Lizenz für ein Gerät oder einen Nutzer zu bestimmen.
Physikalische und virtuelle Prozessoren
Bei einem physikalischen Prozessor handelt es sich um einen Prozessor in einem physikalischen Hardwaresystem. Physikalische Betriebssystemumgebungen verwenden physikalische Prozessoren. Bei einem virtuellen Prozessor handelt es sich um einen Prozessor in einem virtuellen (oder anderweitig emulierten) Hardwaresystem. Virtuelle Betriebssystemumgebungen verwenden virtuelle Prozessoren. Ein virtueller Prozessor wird als die Anzahl von Threads und Cores aufweisend betrachtet, die jeder physikalischer Prozessor im zugrunde liegenden physikalischen Hardwaresystem aufweist.
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